Retusche

Veranstaltungsübersicht

Nächste Reihe der Online-Kurse des Hornemann Instituts startet am 28. September

Weiterbildungsangebote Abeggstiftung Riggisberg Ihre Buchung wird auf der Warteliste durchgeführt.
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 0

Folgende internetbasierte Lernkurse bietet das Hornemann Institut der HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen im Wintersemester an (Laufzeit 28. September bis 22. November 2020):

  • Neu: Kirchenräume und ihr Klima. Heizen, Lüften, Ausstattung schützen


von Jennifer Oster M.A.

  • Neu: Wie sollen wir handeln? Theorie und Ethik der Restaurierung und ihre Bedeutung für die Praxis, Teil 2: Grundlagen der Restaurierung und der Denkmalpflege von K. F. Schinkel bis C. Brandi


von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub

  • Neu: Konsolidieren von Holz. Möglichkeiten und Grenzen struktureller Festigung


von Prof. Dr. Gerdi Maierbacher-Legl, Susanne Karius M.A, Christine Fiedler M.A.

  • Sicherer Umgang mit kontaminiertem Kulturgut


von Roksana Jachim M.A.

  • Mikrobieller Befall von Kunst- und Kulturgut


von Barbara Hentschel M.A. und Prof. Dr. Karin Petersen

  • Fotografie als Werkzeug der Dokumentation und Untersuchung


von Christine Fiedler M.A., Barbara Hentschel M.A. und Dipl.-Des. Clemens Kappen

  • Saccharidische Bindemittel und Kleber


von Prof. Jirina Lehmann

  • Grundlagen der Holzkunde. Eigenschaften – Verwendung – Schäden – Untersuchungsmethoden erläutert am Beispiel von Eichenholz


von Dipl.-Rest. Christina Duhme M.A., Dipl.-Rest. Mirja Harms M.A., Prof. Dr. Gerdi Maierbacher-Legl

  • Schädigung von Kulturgut durch Salze


von Dr. Hans-Jürgen Schwarz

  • Wie sollen wir handeln? Theorie und Ethik der Restaurierung und ihre Bedeutung für die Praxis (Teil 1-3)


von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub

  • Erhaltung von Wachsmoulagen


Dipl.-Rest Johanna Lang, Dipl.-Rest. Ute Hack, Dr. Sandra Mühlenberend, Dipl.-Rest. Luise Kober

  • Untersuchungen von transparenten Überzügen auf Möbeln und Holzobjekten


von Prof. Dr. Gerdi Maierbacher-Legl, Dr. Dipl.-Rest. Julia Schultz M.A. und Dipl.-Rest. Merle Strätling M.A.

  • Conservation of Globes


von Mag. Dr. hab. Patricia Engel mit einem Beitrag von Michael Højlund Rasmussen

Buchung und nähere Informationen unter: https://www.hornemann-institut.de/german/fortbildung.php

Ansprechpartnerin: Dr. Angela Weyer, Hornemann Institut der HAWK

Montag, 28. September 2020 bis Sonntag, 22. November 2020 01:00 - 00:00
Online

L'objet comme document - Techniques d'enquêtes et production de savoirs

Tagungen und Konferenzen Haute Ecole Arc Conservation-Restauration et Université de Neuchâtel Ihre Buchung wird auf der Warteliste durchgeführt.
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 0
Cycle de conférences publiques organisé les lundis à 17h30 par la Maison des sciences historiques de l’Université de Neuchâtel et le Domaine Conservation-Restauration de la Haute Ecole Arc
Montag, 05. Oktober 2020 bis Montag, 30. November 2020 17:30 - 19:00
Haute Ecole Arc, Espace de l'Europe 11, 2000 Neuchâtel, salle 320, 3ème étage, escalier C

Erfassung von Mengengerüsten für die Depot- und Lagertechnikplanung in Museen

Weiterbildungsangebote Externe Veranstaltung
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 25

Erstellen eines Mengengerüsts für die Depot- und Lagertechnikplanung in Museen Belastbare Grundlagen sind eine Voraussetzung für das Gelingen eines Depotprojekts. Die Erstellung eines Nutzerbedarfsprogramms beginnt mit der Erarbeitung des sogenannten Mengengerüsts für die Lagerung der Sammlungsobjekte. Wieviel Platz wird in Zukunft benötigt? Wie können Objekte angemessen gelagert werden, welche Lagertechnik soll es sein und wieviel Reserve für künftigen Sammlungszuwachs ist einzuberechnen? Der Workshop zeigt das Vorgehen und die Methoden, um die benötigten Angaben effizient und effektiv selber zu erheben (oder durch Dritte erheben zu lassen) und diese für die zukünftige Verwendung aufzubereiten. Die Veranstaltung vermittelt, wie die Informationen vor Ort im Depot/Archiv erhoben werden und wie sie aufzubereiten sind, um für die weitere Planung zu dienen. Zudem wird anbieterneutral ein Überblick über die heute verfügbaren tech­nischen Möglichkeiten für die Aufbewahrung und Lagerung von Kulturgut jeder Art gegeben. Teilnehmer können zudem eigene konkrete Fragestellungen aus ihrem Museumsalltag ein­bringen. Zielpublikum: MitarbeiterInnen von Museen jeder Grösse, welche vor der Planung eines neuen Depots oder einer grösseren Depotumlagerung stehen. Anmeldung: https://www.prevart.ch/kurse

06.11.2020
Leipzig, Messe Leipzig im Rahmen der MUTEC 2020

Die Rolle des Nutzers bei der Depotplanung - Erfolgsfaktoren in der Projektentwicklung

Weiterbildungsangebote Externe Veranstaltung
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 25

Die Rolle des Nutzers bei der Depotplanung - Erfolgsfaktoren in der Projektentwicklung Wie Sie es schaffen, dass der rote Faden zwischen Nutzer, Architekten, Planern und Ausführenden über die Dauer eines Projekts nicht abreisst. Der Neu- und Umbau sowie Bezug eines Depots sind mittlerweile komplexe Angelegenheit mit einer Vielzahl von Beteiligten. Je besser der Nutzer vorbereitet und aufgestellt ist, desto grösser ist die Chance, dass das Resultat befriedigend ausfällt. Die Veranstaltung beleuchtet folgende Aspekte: Phasen eines Depotprojekts Projektorganisation – braucht es eine interne Projektleitung? Ein Depotprojekt ist langwierige Überzeugungsarbeit – let’s do it! Was ist an Grundlagen durch den Nutzer zu erarbeiten, um ein Projekt erfolgreich aufzugleisen? Nutzerbedarfsprogramm/Anforderungen/Vorgaben – proaktives Handeln, welche Informationen müssen wann und in welcher Tiefe vorliegen? Balance zwischen Maximum und realistischem Optimum – was es heisst einen angemessenen Depot Bau anzustreben? Wer spricht mit wem – Kommunikation in einem Depotprojekt 1 x fragen, 1 x nachhaken, dezidiert und begründet entscheiden Tipps und Tricks, damit kein Nutzerwunsch vergessen geht Umzugslogistik gehört zur Depotplanung - mehr als eine nebenher zu lösende Aufgabe Zielpublikum: Entscheidungsträger und verantwortliche MitarbeiterInnen von Museen jeder Grösse, welche vor der Planung eines neuen Depots oder einer Umlagerung stehen. Anmeldung: www.prevart.ch/kurse

06.11.2020
Leipzig, Messe Leipzig im Rahmen der MUTEC 2020

Komplizierter Kontext - Konservierung unter schwierigen Bedingungen

Jahrestagung 2021 des Schweizerischen Verbandes für Konservierung und Restaurierung SKR/SCR: 26. und 27. März in  Zürich

In unserem Berufsstand arbeiten wir regelmässig mit Objekten, die in komplizierten Kontexten zu Hause sind. Die perfekte Lösung für einen nachhaltigen Erhalt ist selten greifbar.  Wir sind herausgefordert, unter Wahrung der Ansprüche der verschiedenen Interessensvertreter Lösungen, oftmals Kompromisse, zu finden, die dem Erhalt der uns anvertrauten Kulturgüter dienen.

Beispiele kann man in allen Fachgebieten unserer Arbeitswelt finden: Heterogene Sammlungen in Museen, welche bei knappen Budgets und Platzmangel die verschiedenen Anforderungen einzelner Bestände unter einen Hut bringen müssen, bedeutende dekorierte Architekturoberflächen in bauphysikalisch herausfordernden Umgebungen, objektgerechte Lösungsfindung unter Zeitdruck (z.B. nach Katastrophen oder archäologischen Notbergungen).

Stellen Sie uns Ihren Weg aus einem Dilemma vor!

Mit der Tagung 2021 möchte sich der SKR dem Thema widmen und es aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln beleuchten. Wir suchen ReferentInnen*, die sich mit der Problematik auseinandergesetzt haben und gerne anhand von exemplarischen Beispielen einen Beitrag leisten. Die Referate dürfen praxisbezogen oder theoretischer Natur sein.

Die Tagung findet vom 26. und 27.03.2021 in Zürich statt.

Die Vorträge können auf Italienisch, Französisch, Deutsch und Englisch gehalten werden. Es ist keine Simultanübersetzung vorgesehen. Die Abstracts der Vorträge werden in der Originalsprache und auf Englisch im Begleitheft zur Tagung publiziert. Es ist keine weitere Publikation der Tagungsbeiträge geplant.

Die Vortragsdauer ist auf 20 Minuten begrenzt. Schicken Sie bitte Ihren Abstract von bis zu einer Seite bis zum 10.10.2020 an:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns von Ihnen zu hören!

 

Für die zeitgleiche Übermittlung der folgenden Angaben sei gedankt: Name(n) des Autors /der Autoren, Kontaktkoordinaten, Kurz CV, Titel des Vortrages, Zusammenfassung (von maximal einer Seite) in der vortragenden Sprache (Französisch, Italienisch, Deutsch oder Englisch)

* KonservatorInnen-RestauratorInnen, ArchäologInnen, KunsthistorikerInnen, DenkmaplflegerInnen, ArchitektInnen

Freitag, 26. März 2021 bis Samstag, 27. März 2021

Un contexte délicat – La conservation dans des conditions difficiles

Congrès annuel 2021 de l’Association suisse de conservation et restauration SKR/SCR: 26 et 27 mars à Zurich

Dans notre métier, nous sommes régulièrement confrontés à des objets en situation délicate : il n’y a que rarement de solution toute faite pour les conserver de manière durable. Nous devons faire appel à notre créativité, souvent trouver un compromis, afin de préserver les biens culturels qui nous sont confiés tout en répondant aux exigences des différentes parties prenantes.

Il existe des exemples dans tous les domaines spécialisés de notre profession : gérer des collections muséales hétérogènes devant concilier les différentes exigences de chaque fond, des budgets serrés et le manque d’espace ; conserver d’importantes surfaces architecturales ornementées exposées à un environnement difficile au niveau de la physique du bâtiment ; trouver une solution adaptée à l’objet dans un délai très court (par exemple en cas de catastrophe ou lors d’une opération de sauvetage archéologique dans l’urgence).

Présentez-nous vos solutions pour sortir de ce type de dilemme !

La SCR souhaite consacrer son congrès annuel 2021 à cette thématique et lui apporter un éclairage aussi varié que possible. Nous sommes à la recherche de conférencières et conférenciers* qui ont déjà été confrontés à ce type de situation et qui souhaitent partager leur expérience à l’aide d’exemple concrets. Les exposés peuvent être pratiques ou théoriques.

Le congrès se tiendra à Zurich les 26 et 27 mars 2021.

Les exposés peuvent se faire en italien, en français, en allemand ou en anglais. Il n’y aura pas de traduction simultanée. Les résumés des exposés seront publiés en langue originale et en anglais dans la brochure du congrès. Aucune autre publication des exposés n’est prévue.

Les exposés ne devront pas durer plus de 20 minutes. Veuillez nous faire parvenir votre résumé d’une page au maximum d’ici au 10.10.2020 à l’adresse suivante : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Nous nous réjouissons d’avoir de vos nouvelles !

 

Nous vous prions de compléter votre résumé par les données suivantes : nom(s) de l’autrice, de l’auteur ou des auteurs ; adresse et coordonnées ; court CV ; titre de la présentation ; résumé (d’une page au maximum) dans la langue de la présentation (français, italien, allemand ou anglais).

* conservatrices-restauratrices, conservateurs-restaurateurs, archéologues, historiennes et historiens de l’art, conservatrices et conservateurs de monuments, architectes

Freitag, 26. März 2021 bis Samstag, 27. März 2021

Contesto complesso – conservazione in condizioni difficili

Congresso annuale 2021 dell’Associazione svizzera per la conservazione e il restauro SKR/SCR: 26 e il 27.03.2021 a Zurigo

Nella nostra professione lavoriamo regolarmente con oggetti che si trovano in contesti complessi. La soluzione perfetta per una conservazione durevole e sostenibile è raramente a portata di mano. Siamo chiamati a trovare soluzioni per preservare i beni culturali che ci sono stati affidati, spesso in forma di compromesso e nel rispetto delle esigenze dei vari gruppi d’interesse

Esempi si possono trovare in tutti i settori del mondo in cui operiamo: Collezioni eterogenee nei musei, dove è necessario conciliare le diverse esigenze dei singoli fondi e i budget ristretti e la mancanza di spazio; superfici architettoniche decorate in ambienti fisicamente difficili; trovare in poco tempo soluzioni adeguate all'oggetto (per esempio dopo catastrofi o operazioni di recupero archeologico d'emergenza).

Presentateci la vostra via d'uscita da uno di questi dilemmi!

Con il Convegno 2021 la SCR intende dedicarsi all'argomento e illuminarlo dalle più diverse prospettive. Cerchiamo relatrici/relatori* che abbiano affrontato questo problema e che possano contribuire sulla base di esempi. I contributi possono riferirsi ad aspetti teorici o pratici.

Il convegno si svolge il 26 e il 27.03.2021 a Zurigo.

I contributi possono essere esposti in italiano, francese, tedesco o inglese. Non è prevista traduzione simultanea. Gli abstract dei contributi saranno pubblicati nella lingua originale e in inglese nell'opuscolo illustrativo del Congresso. Non è in programma l’ulteriore pubblicazione dei contributi.

La durata dei contributi è limitata a venti minuti. Vi preghiamo di redigere abstract di una pagina al massimo e di inviarli entro il 10.10.2020 a: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Ci auguriamo di sentirvi presto!

 

Vogliate inviarci contemporaneamente anche le seguenti informazioni: nome/i dell’autore/degli autori, coordinate di contatto, breve curriculum vitae, titolo del contributo, sintesi (di una pagina al massimo) nella lingua dell’intervento (francese, italiano, tedesco o inglese).

* conservatrici-restauratrici e conservatori-restauratori, archeologhe e archeologi, storiche e storici dell’arte, specialiste e specialisti della tutela dei monumenti storici, architette e architetti

Freitag, 26. März 2021 bis Samstag, 27. März 2021

Complicated contexts – conservation in difficult conditions

2021 annual conference of the Swiss association for art conservation and restoration SKR/SCR, 26–27 March in Zurich

In our profession, we frequently work with objects that have a home in complicated settings. Finding the perfect solution for a sustainable result is rarely possible, and we have the additional challenge of finding ways – quite often compromises – to safeguard the cultural artefacts in our care while also meeting the demands of various interest groups.

Examples can be found in every area of our profession: museums with tight budgets and space constraints must find an overarching solution for individual objects in very heterogeneous collections; important decorative friezes on buildings are exposed to unfavourable physical conditions; the need to find object-friendly solutions under time pressure (e.g. after a disaster or in the case of archaeological rescue operations).

We invite you to present how you found your way out of this kind of dilemma.

SCR is dedicating its 2021 conference to this topic, with the aim of shedding light on the various issues from a wide range of perspectives. For the event, we are seeking speakers* with experience in the complexities of this topic to present examples from their professional life. The talks may be theoretical or practical in nature.

The conference takes place in Zurich on 26–27 March 2020.

The presentations may be held in Italian, French, German or English. No simultaneous interpreting service is planned. The abstracts of the presentations will be published in the conference catalogue in the original language and in an English translation. There are no plans to otherwise publish the individual talks.

The presentations are limited to a duration of 20 minutes. We invite you to send an abstract of up to one page by 10.10.2020 to: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

We look forward to hearing from you!

 

We kindly ask you to send the following information with your abstract: name/s of author/s, contact information, short CV, title of presentation, summary (maximum one page) in the language of the presentation (French, Italian, German or English).

*Conservators and restorers, archaeologists, art historians, cultural heritage conservators, architects

Freitag, 26. März 2021 bis Samstag, 27. März 2021

Internationale Tagung: Das Fragment im digitalen Zeitalter. Möglichkeiten und Grenzen neuer Techniken in der Restaurierung

Tagungen und Konferenzen Externe Veranstaltung
Gebucht: 0 | Freie Plätze: 200

Kunstwerke sind meist fragmentarisch überliefert. Der Umgang mit dem Fragment gehört damit zu den zentralen Aufgaben von Denkmalpflege und Museen. Denn zwischen den beiden Polen der vollständigen Wiederherstellung und der Beibehaltung des fragmentarischen Zustandes reihen sich vielfache Möglichkeiten realer oder virtueller Ergänzung, basierend auf unterschiedlichen theoretischen Grundsätzen. Die letzten großen Tagungen in Deutschland zum Thema des Digitalen in der Restaurierung und Denkmalpflege haben sich vor allem den verschiedenen Anwendungsgebieten digitaler Technik gewidmet. Diese Tagung der Fakultät Bauen und Erhalten zusammen mit dem Hornemann Institut der HAWK möchte nun erstmals den Fokus darauf legen, was die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung und Vermittlung des historischen Fragments bedeuten, denn es gibt „eine Lücke zwischen der zunehmenden Bedeutung und der Professionalisierung der visuellen Rekonstruktion des Historischen einerseits und der theoretischen Fundierung solcher Tätigkeiten andererseits“ (Blokker 2017). Konkret wird es u. a. um die Fragen gehen: Was bedeuten die neuen digitalen Möglichkeiten für die Erhaltung, Restaurierung und Vermittlung des historischen Fragments? Zweifellos fördern gerade die neuen Medien die Kommunikation zwischen Fachleuten und der Gesellschaft und bieten damit große Chancen für ein umfassenderes Verständnis und eine nachhaltige Bewahrung unseres Kulturerbes. Wie kann man mit digitaler Technik die Akzeptanz des fragmentarischen Originals steigern? Wann verschwimmen die Grenzen zwischen Digitalisat und Original und welche Gefahren können damit verbunden sein? Initiiert wurde diese Tagung von Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub, die an der HAWK das Fachgebiet „Geschichte, Theorie und Ethik der Restaurierung, Kunstgeschichte“ in Lehre und Forschung vertritt. Die Möglichkeiten der Digitalisierung hat sie in vielen Restaurierungsprojekten kennen und schätzen gelernt hat, aber sie warnt auch: „ Oft werden die besonderen Bedürfnisse des Fragments nicht auseichend berücksichtigt. Wenn Betrachter/innen beispielsweise nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden können, ist das ein gravierender Eingriff in die Authentizität des Originals.“ Außer ihr referieren Fachleute aus acht Ländern, aus den Fachdisziplinen der Konservierung-Restaurierung, der Kunstgeschichte, Architektur, Archäologie, Informatik und der Wahrnehmungspsychologie, u. a. der Präsident des Verband der Restauratoren und Professor an der Fachhochschule Potsdam, Dr. Jan Raue. Die Fallspeispiele umreißen mehr als 3000 Jahre Kulturgeschichte und kommen aus sehr unterschiedlichen Kontexten und Kunstgattungen. Es handelt sich um Fragmente von Architektur, Großplastiken, Gemälde, Wandmalereien, Stuckrelief, Marmorskulptur und Keramiken. Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://hornemann-institut.de/german/Fragment_Tagung.php Ansprechpartnerinnen: Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Dr. Angela Weyer, Leiterin des Hornemann Instituts: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Abb.: Tagungsplakat. Foto des Fragments: Dommuseum Hildesheim; 3-D - Rekonstruktion: HAWK (Christine Fiedler)/ Gestaltung: CI/CD-Team der HAWK

Donnerstag, 06. Mai 2021 bis Samstag, 08. Mai 2021 11:00 - 15:30
HAWK, Hildesheim, Deutschland