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Klebstoffgitter für die restauratorische Verklebung von Leinwandgemälden | Adhesive Meshes for Canvas Bonding in Conservation

Liebe Kolleg:innen 

Wir freuen uns mitzuteilen, dass wir im letzten Jahr unser Forschungsprojekt Klebstoffgitter für die restauratorische Verklebung von Leinwandgemälden erfolgreich abgeschlossen haben. Das Projekt wurde an der Berner Fachhochschule / Hochschule der Künste Bern in Zusammenarbeit mit der Firma APM Technica AG (St. Gallen) und der Hochschule für Bildende Künste Dresden umgesetzt und durch die Innosuisse (Schweizerische Agentur für Innovationsförderung) finanziert. 

Im Forschungsprojekt wurden die serielle Herstellung von Klebstoffgittern aus Methylcellulose (Methocel™ A4C und Methocel™ A15LV) und Störleim erarbeitet. Informationen zur Methode und Anwendung können online eingesehen werden1, 2. Die Ergebnisse grundlegender Anwendungs- und Klebeigenschaften von Klebstoffgittern werden in Kürze publiziert3, 4 und auf den VDR-Tagungen der Fachgruppe Gemälde5 und Textil6 vorgestellt. APM Technica ist für die Produktion und den Vertrieb inklusive Preisgestaltung der Klebstoffgitter zuständig, die kommerziell bezogen werden können (Anfrage für Muster und Verkauf an Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo.). Eine weiterführende, umfassende Charakterisierung von Klebstoffgitter-Verklebungen ist Thema des aktuellen und unabhängigen, nichtkommerziellen Promotionsprojektes von Mona Konietzny an der Hochschule für Bildende Künste Dresden2.

Wir danken Ihnen und Euch sehr für das Interesse sowie die wertvolle Unterstützung durch fachlichen Austausch und anschauliche Fallbeispiele, bei denen wir den Einsatz von Klebstoffgittern vielfach prüfen durften. Auch weiterhin sind Fragen, Anregungen und potentielle Anwendungsbeispiele jederzeit willkommen.

Mit freundlichen Grüssen
Mona Konietzny & Karolina Soppa

 

https://www.bfh.ch/de/forschung/forschungsprojekte/2018-396-506-567/
https://www.hfbk-dresden.de/lehre-forschung/forschung/forschungsprojekte/klebstoffgitter/
3 Mona Konietzny, Karolina Soppa, Ursula Haller: Reliable Adhesives in New Shape. Canvas Bonding with Self-Supporting Adhesive Meshes, in: Conserving Canvas, Ian McClure, Jim Coddington, Cynthia Schwarz (Hrsg.), vorauss. 2022, in Vorbereitung.
4 Mona Konietzny, Karolina Soppa, Ursula Haller: Etablierte Klebstoffe in neuer Form. Gewebeverklebung mit aktivierbaren Klebstoffgittern aus Methylcellulosen, Störleim und iso-Butylmethacrylat, in: Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung 1/2021, im Druck.
https://www.restauratoren.de/termin/tragfaehig-konservierung-und-technologie-textiler-bildtraeger/
https://www.restauratoren.de/termin/online-textil-tagung-neu-aufgerollt-2021/

 

 

 

Dear colleagues

We would like to inform you about the successful completion of our research project Adhesive Meshes for Canvas Bonding in Conservation. The project was carried out at the Bern University of Applied Sciences / Bern University of the Arts in collaboration with the company APM Technica AG (Switzerland), and the Dresden University of Fine Arts (Germany) and was funded by Innosuisse (Swiss Innovation Agency).

We completed the development of a serial production process for adhesive meshes made from methyl cellulose (Methocel™ A4C and Methocel™ A15LV) and sturgeon glue. Further information on the method and its application can be found online1, 2. The results of fundamental application and adhesive properties of adhesive meshes will be published soon3, 4 and presented on speciality group conferences on the conservation of canvas5 and textile6 of the German Association of Conservator-Restorers. APM Technica is in charge of the production and distribution including pricing of adhesive meshes that are commercially available (requests concerning samples and sale to Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo.). Further comprehensive characterization of adhesive mesh bonds will be pursued by Mona Konietzny as part of an independent, noncommercial PhD project at the Dresden University of Fine Arts2.

Thank you very much indeed for your interest as well as the invaluable support by means of inspiring exchange and representative case studies that enabled us to study the practical use of adhesive meshes. We appreciate questions, input and suggestions for future case studies.

With kind regards
Mona Konietzny & Karolina Soppa

https://www.bfh.ch/de/forschung/forschungsprojekte/2018-396-506-567/
https://www.hfbk-dresden.de/lehre-forschung/forschung/forschungsprojekte/klebstoffgitter/
3 Mona Konietzny, Karolina Soppa, Ursula Haller: Reliable Adhesives in New Shape. Canvas Bonding with Self-Supporting Adhesive Meshes, in: Conserving Canvas, Ian McClure, Jim Coddington, Cynthia Schwarz (Hrsg. / ed.), presumably 2022, in preparation.
4 Mona Konietzny, Karolina Soppa, Ursula Haller: Etablierte Klebstoffe in neuer Form. Gewebeverklebung mit aktivierbaren Klebstoffgittern aus Methylcellulosen, Störleim und iso-Butylmethacrylat, in: Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung 34, No. 1/2021, in print.
https://www.restauratoren.de/termin/tragfaehig-konservierung-und-technologie-textiler-bildtraeger/
https://www.restauratoren.de/termin/online-textil-tagung-neu-aufgerollt-2021/


Berner Fachhochschule / Haute école spécialisée bernoise 
Hochschule der Künste Bern / Haute école des arts de Berne
 
Dr. Karolina Soppa
Konservierung und Restaurierung, Leitung Vertiefungsrichtung Gemälde und Skulptur


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Fellerstrasse 11, CH-3027 Bern 
T +41 (0)31 848 38 97 (Direkt)
Questo indirizzo email è protetto dagli spambots. È necessario abilitare JavaScript per vederlo. 
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Konservatorin-Restauratorin SKR®
BFH-Zentrum Holz – Ressource und Werkstoff

Europäische Tage des Denkmals 2016 | Oasen

Europäische Tage des Denkmals 2016 | Oasen

Die 23. Ausgabe der Europäischen Tage des Denkmals in der Schweiz findet am 10. und 11. September 2016 zum Thema «Oasen» statt.

Die Europäischen Tage des Denkmals schliessen sich 2016 dem «Gartenjahr 2016 – Raum für Begegnungen» an und rücken schützenswerte Entspannungsorte aller Art ins Scheinwerferlicht: Von historischen Gärten, Landschaftsparks und urbanen Plätzen über Friedhöfe und Gartenstadt-Siedlungen bis zu gestalteten Firmenarealen, botanischen Gärten und Kulturlandschaften erschliessen sich die vielfältig vorhandenen Ruhe- und Rückzugsorte einem breiten Publikum. Damit richten die Denkmaltage 2016 den Fokus auf bestehende Freiräume, die als Oasen im Alltag funktionieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in der von Bevölkerungs- und Siedlungswachstum geprägten Schweiz leisten. Ganz im Sinne der Oase wird das Publikum eingeladen, während zwei Tagen zu verweilen, einzutauchen und aufzutanken in einem wohltuenden und überraschend reichen Kapitel des kulturellen Erbes der Schweiz.
Mit ihrem vielfältigen, breit abgestützten und schweizweiten Veranstaltungsprogramm bündeln die Europäischen Tage des Denkmals die Energien der Beteiligten, schaffen einen festlichen Rahmen für die Vermittlung der historischen Grün- und Freiräume und wirken so als ein Leuchtturm des Gartenjahres 2016.


Unterstützt werden die Europäischen Tage des Denkmals 2016 mit namhaften Beiträgen durch:

Bundesamt für Kultur BAK
Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW

Die NIKE dankt ihren offiziellen Partnern für die Zusammenarbeit:

Bund Schweizer Architekten BSA
Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK
Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein SIA
Schweizerischer Verband für Konservierung und Restaurierung SKR
Schweizerische UNESCO-Kommission
Stiftung Natur & Wirtschaft

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EwaGlos: Internationale Umfrage zur Erarbeitung einer zweiten, verbesserten Auflage des europäischen Glossars gestartet

Innerhalb von zwei Jahren hat ein Konsortium aus sieben wissenschaftlichen Institutionen - unterstützt von assoziierten Partnern und externen Experten – im Rahmen eines EU-Projekts ein reich illustriertes, elfsprachiges Glossar für Fachbegriffe der Konservierung/Restaurierung von Wandmalerei und Architekturoberfläche, das sogenannte EwaGlos entwickelt. Ende Oktober erschien das Glossar als 450 Seiten starkes Buch.

Nun führt das Konsortium online eine Umfrage in mehreren Sprachen durch, um Feedback und Kommentare zu sammeln. Ziel der Umfrage ist es, noch mehr Fachleute in die Diskussion um eine europäische Terminologie in diesem Bereich einzubinden und gemeinsam eine zweite verbesserte Ausgabe des Glossars zu erarbeiten. Zu diesem Zweck wurde vom Konsortium ein Fragebogen entwickelt, der sehr konkrete Verbesserungs- und Erweiterungsvorschläge ermöglicht: So kann man schreiben, welchen Inhalt man wie verändern würde, welche Begriffe, Bilder oder Sprachen man vermisst, ob man den Index nutzt und das methodische Vorgehen bei der Erstellung des Glossars verstanden hat. Die Angaben zur Person helfen, die Lerntradition des Nutzers zu beleuchten und die Antworten in einen Kontext zu bringen.

Die Beteiligung ist ab sofort möglich. Es wird ein durchschnittlicher Zeitaufwand von rund 15 Minuten für die Beantwortung geschätzt. Die Umfrage findet sich unter dem Punkt „Survey“ auf der Website www.ewaglos.eu. Sie steht in mehreren Sprachen zur Verfügung. Auf derselben Webseite stehen auch die PDF-Versionen des Glossars zum Download bereit.

Die Projektpartner waren:

DE - HAWK Hochschule Hildesheim/Holzminden/Göttingen (Koordinator)
ES - Universidad Politècnica de València
RO - University of Art and Design, Cluj-Napoca
MT - University of Malta
TR - Karabük Üniversitesi
FR - Centre Interdisciplinaire de Conservation et Restauration du Patrimoine, Marseille
HR - Croatian Conservation Institute, Zagreb
Außerdem waren vor allem folgende Institutionen involviert: Association of Conservator-Restorers in Bulgarien, Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, Akademie der Bildenden Künste Stuttgart) sowie Expert/innen aus Polen, Rumänien sowie von CEN (European Committee for Standardization).

Die Verbreitung der Projektergebnisse wird unterstützt von führenden internationalen Vereinigungen in diesem Bereich, wie ECCO, ICCROM, ICOMOS (Arbeitsgruppe Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei und Architekturoberfläche), IIC und WTA.

Weitere Informationen mit der Angabe aller beteiligter Wissenschaftler/innen:
www.ewaglos.eu

Ansprechpartnerin:

Dr. Angela Weyer M.A.
Institutsleiterin
HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen
HORNEMANN INSTITUT
Kardinal-Bertram-Strasse 36
31134 Hildesheim
Tel. +49 5121 408179

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Hereinspaziert - Denkmaltage 2015

Was tun eigentlich Restauratoren? Der Schweizerische Verband für Konservierung und Restaurierung SKR lädt Sie an den Arbeitstisch. Gross und Klein können spielerisch mehr zum Beruf der RestauratorInnen erfahren. Was sieht man unter UV-Licht, das man sonst nicht sieht? Lassen sich Scherben wieder zusammenfügen? Wie retuschieren Restauratoren?


Veranstaltungen in Basel (12.09.15) und Stäfa (13.09.15)
Details zu den jeweiligen Veranstaltungen siehe "Veranstaltungen" Rubrik "Versammlungen"